14. Aber ich muss doch in der Kantine essen!

Beim Essen in Kantinen (oder in Mensen und noch schlimmer in Kliniken) gibt es tatsächlich das Problem, dass Du vermeintlich aus-geliefert bist und das essen musst „was auf den Tisch kommt“. Es macht mich immer wieder fassungslos, welchen Fraß einem zum Teil die Klinikküchen zumuten. Dabei sollten die etwas von Ge-sundheit verstehen und auch interessiert sein, den „Kunden“ so-lange wie möglich zu halten. Vielleicht sind sie auch interessiert, die Betten so schnell wie möglich wieder frei zu bekommen. Keh-ren wir zurück zu den betrieblichen Kantinen. Dort gibt es heute zwei Welten. Einmal diejenigen, denen wertvolles Essen ganz egal zu sein scheint, und für die nur das verfügbare Budget im Vorder-grund steht. Das Essen ist dann meist recht lieblos und schlecht. Aber es gibt auch schon die anderen, die wertvolles, vollwertiges und Bio-Essen anbieten und die sich dann auch zu Recht „Bio-Bistro“ nennen können. Und dieser Typ wird immer mehr. Mög-licherweise begreifen immer mehr Unternehmer, was „Human Resources“ wirklich bedeutet, und dass man seine Mitarbeiter tunlichst pflegt, auch am Mittagstisch. Wenn Du in so einem Be-trieb arbeiten darfst, hast Du Glück (oder Weitblick) und bist wohl auf der sicheren Seite. Warum „wohl“? Du weißt möglicherweise noch immer nicht, wie das angebotene Gemüse angebaut wurde, und ob es sich beim Bio-Siegel um ein billig eingekauftes amerika-nisches Etiketten-Schwindel-Siegel handelt (wie das Bio-Siegel großer Supermarkt-Ketten). Gehen wir hier jetzt einfach mal da-von aus, dass Du mit einer Kantine konfrontiert bist, die Dir unver-antwortlich schlechtes Essen zumutet. Musst Du es essen? Schau-en wir uns die unterschiedlichen Situationen an.

Du kannst außer Haus essen gehen. Möglicherweise hast Du eine begrenzte Mittagspause und sagst Dir, dass das nicht geht. Klar, nach draußen gehen braucht Zeit, essen auch, und zurückgehen auch. Und selbstverständlich sollst Du nie unter Zeitdruck essen. Das ist neben der Einfallslosigkeit sicher der Grund, warum viele Menschen eben in die Kantine gehen. Außerdem kann man in der Kantine leichter Beziehungen zu Kollegen pflegen. Kann man draußen übrigens auch, man muss sie nur gezielt mitnehmen. Möglicherweise erzählt Dir Dein Chef auch, dass er erwartet, dass Du mit der halben Stunde auskommst. Eine ausgesprochen unmo-derne Idee. Frage ihn, ob er Wert darauf legt, dass es seinen Mit-arbeitern gut geht, dass sie gesund sind, oder ob er es vorzieht, dass sie einfach nur mit vollem Bauch ins Nachmittagsloch fallen. Wahrscheinlich hat er solche Fragen noch nie gehört, wird Dir et-was von Betriebsordnung erzählen. Trotzdem bleibt es Deine Ver-antwortung, Dich gesund zu ernähren. Wir sprechen gleich noch über Alternativen. Wenn Du in einer größeren Stadt arbeitest, dann suche Dir drei bis fünf Lokale, lass Dir ein Exemplar der Karte geben, und vereinbare, dass Du anrufen und vorbestellen kannst. Wenn Du dann dort eintriffst, steht das heiße Essen quasi schon auf dem Tisch. Schon mal über so etwas nachgedacht? Siehst Du, es wird gehen. Gerade italienische Restaurants haben oft Flyer als Karten. Und auch die Tageskarten sind häufig eingelegte Zettel in gebundenen Hauptkarten. Und wenn der Gastronom so etwas auch nicht kennt und eher abgeneigt ist, fragst Du ihn einfach, ob er Gäste will und Du noch ein paar mitbringen sollst, oder ob ihr lieber zum Nachbarn essen geht. Es ist selbstverständlich klar, dass Du Dir Lokale oder Marktstände aussuchst, die besseres Essern anbieten als Deine Kantine. Die meisten Menschen, die so etwas nicht tun, haben nur noch nie darüber nachgedacht.

Du kannst Dir für mittags einen Eiweiß-Shake zubereiten. Shakes sind ein wundervoller Mittagsimbiss, der sättigen kann und außer-dem nicht dazu führt, dass Du so pappsatt bist, dass Du nachmit-tags einschläfst. Es gibt für wenig Geld kleine Handmixer mit schraubbarem Trinkglas (als Vorratsbehälter). Du kannst Dir mor-gens alles einfüllen, das Du mittags mixen willst (Obst, Gemüse, Nüsse, Kräuter, etc.). Mittags füllst Du dann nur noch eine frische Flüssigkeit ein (Wasser, Milch, Buttermilch, Fruchtsaft, etc.), die Du kühl aus dem Betriebskühlschrank holst (hat heute fast jeder Be-trieb). Und dann mixt Du Dir einen schönen sättigenden Shake und genießt ihn im Park um die Firma herum, oder am Marktbrun-nen, oder irgendwo im Schatten oder in der Sonne der Fußgänger-zone, oder sonst wo, wo Ruhe ist. Wetten, dass das in 30 Minuten locker geht? Du wirst weiter hinten im Buch und auf unserer WEB-Seite leckere Shakes finden. Und wir haben auch darauf geachtet, dass sie mobiles Genießen aushalten. Und wenn Du ihn Dir nicht selbst zubereiten willst (was schade wäre), suche Dir einen Fri-schemarkt in der Nähe und untersuche das Kühlregal mit frischem Obst. Wenn Du dabei vermeiden kannst, zu viel Plastik zu verbrau-chen, wird es Dir die Umwelt danken.

Du kannst einen selbst gemachten Imbiss mitnehmen. Wir bieten Dir in unserem Rezeptbereich eine ganze Anzahl von Gerichten an, die vorbereitet werden können, und die auch nach vier Stunden noch frisch und lecker sind. Der Unterschied zu Shakes ist, dass Du dann was Handfestes isst. Manche Menschen brauchen das Ge-fühl, etwas zwischen den Zähnen zu haben. Ich gehöre auch dazu. Was Du brauchst sind zwei bis drei flache Transportgefäße (die in die Handtasche oder den Aktenkoffer passen), und die so dicht sind, dass Deine Sammlungen in der Handtasche (Frauen) oder Deine mit nach Hause genommene Arbeit (Männer) nicht unter auslaufender Soße leiden. Und wenn Du sowas wie eine Auslauf-versicherung brauchst, dann packe das Gefäß in eine separate Tüte. Wenn Du Dein Mittagsgericht so zubereiten willst, dass es nicht nur Eintopf oder Ragout ist, wird ein Gefäß mit trennenden Innenwänden hilfreich sein. Suche bei Amazon, Du wirst fündig werden. Auch das wird gehen.

Du kannst hungern. Klingt jetzt nicht so kommod, aber die wenigs-ten Menschen, die essen gehen, tun das, weil sie großen Hunger haben. Es ist halt zwölf und da isst ein guter Deutscher. Gerade für Menschen, die FDH im Programm haben, ist eine ausgefallene Mahlzeit hilfreich. Du wirst weiter hinten in unserem Programm sehen, dass für die Mittagspause ohnehin eher kleine Imbisse vorgesehen sind als opulente Menüs. Gekocht soll abends geges-sen werden. Rohkosten am Abend wird von Ernährungsberatern nie empfohlen.

Und wenn Du im Home-Office arbeitest, dann kannst Du leicht alle drei Methoden abwechselnd nutzen. Es gibt gar keinen Grund, eine Packung Miracoli aufzumachen, nur, weil man angeblich keine Zeit zum Kochen hat. Wenn Du beginnst, das Zubereiten von Spei-sen als Teil Deiner Pausengestaltung und der Entspannung anzu-sehen, wirst Du Dich anfangen, viel bewusster zu ernähren, und dann das Essen auch nicht im Rekordtempo in Dich reinzuschau-feln.

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