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39. Gesund ernähren. - Abnehmen mit Genuss

39. Gesund ernähren.

Wir propagieren hier hat keine Diät und behaupten, dass das Clean9-Programm keine Diät ist. Der Begriff „Diät“ ist uns einfach zu negativ belegt. Entbehrung, Freudlosigkeit, Hunger, Zweifel am langfristigen Effekt, Wirrwarr aus hunderten von verschiedenen Diät-Philosophien ohne den Beweis der langfristigen Wirkung. Das ist zu schwierig; das solltest Du so nicht wollen. Was soll man dann aber unter „gesund ernähren“ verstehen? Hier ein paar Impulse, für Menschen, die abnehmen wollen, ohne ein organisches Problem zu haben:

Ausgewogen ernähren
In meiner Kindheit wurden wir (auch aus Mangel an der Verfügbarkeit voller Theken) äußerst ausgewogen ernährt. Montags gab es Reste vom Wochenende, dienstags war Suppen- oder Salattag, mittwochs gab es Süß- oder Mehlspeisen, der Donnerstag war ein leichter Fleischtag mit viel Gemüse, Freitag gab es Fisch, am Samstag war Eintopf-Tag, am Sonntag gab es Fleisch und das große Sonntags-Menü. Fleisch war selten, weil teuer; Fisch am Freitag war Pflicht, weil katholisch; Mehlspeisen war ebenfalls Pflicht, weil Flüchtlinge aus Böhmen-Mähren; Gemüse und Suppen waren an der Tagesordnung, weil preiswert. Ich kann mich gut erinnern, dass es für uns Kinder immer ein besonderes Fest war, wenn wir in die Stadt gingen und dort eine Wurst vom „Werschtles-Mo“ oder ein Eis vom damals einzigen Italiener in der Stadt bekamen (1 Kugel für 10 Pfennig). Wir waren ausgewogen ernährt, und es gibt überhaupt keinen Grund, es heute nicht auch so zu machen. Dieses elende „Ich habe keine Zeit“-Argument, wird auch durch ständiges Wiederholen nicht geistreicher. Ich war selbst vierzehn Jahre Unternehmer und alleinerziehender Vater. Ich hätte mir hunderte Male einreden können, keine Zeit zu haben. Wollte ich aber nicht. Während ich das hier schreibe geht in meiner Küche ein Dinkel-Vollkornteig für sechzehn schmackhafte Dinkel Vinschgauer (zweimal zehn Minuten kneten, zweimal gehen tut er von allein, backen auch, Rezept in unserer Rezepte-Sammlung).

Verzicht auf Fertigprodukte
Darüber haben wir schon gesprochen. Fertigprodukte sind Gift. Punkt. Und es gibt auch keine Notwendigkeit, auf Fertigprodukte zurückzugreifen. Der einzige wahre Grund ist, dass vielen Menschen frisches Kochen heute nicht mehr beigebracht wird. Was sie trotzdem weder des Mitdenkens noch der eigenen Verantwortung für sich selbst und ihre Kinder enthebt.

Saisonale und regionale Lebensmittel
Saisonale Produkte sind frisch. Regionale Produkte haben keine langen Transportwege unter widrigsten Umständen hinter sich. Unser Land ist gesegnet mit einem reichen Angebot an regionalen Lebensmitteln, die sich von Jahreszeit zu Jahreszeit unterscheiden. Für Abwechslung ist also gesorgt. Wenn Du gewohnt bist, in Supermärkten oder Discountern einzukaufen, mache am Samstag mal einen Ausflug auf einen Wochenmarkt und staune, was Du dort alles findest. Dann nimm Dir einen kleinen Moment Zeit und überlege, was man aus diesem Angebot Tolles machen könnte. Kann greif´ zu und mache einen Bogen um den üblichen Discounter.

Verzicht auf vorgefertigte Gewürzmischungen
Ich habe noch nie verstanden, warum Menschen „Hackfleischgewürz“ oder „Fischgewürz“ brauchen. Ich möchte wissen, was in meinen Speisen den Wohlgeschmack erzeugt und verwende immer jedes Gewürz in einer Menge und Mischung, die ich selbst bestimme. Wenn es um indische oder andere fremde asiatische Gewürzmischungen geht, kann ist das noch verstehen. Da würde man bei uns vielleicht die einzelnen Komponenten nicht bekommen. Wenn ich aber Hackfleisch würzen will, brauche ich nichts Anderes als Salz, Pfeffer (aus der Mühle), Senf, Zwiebeln, Tomatenmark und ein paar frische Gartenkräuter. Von jedem einzelnen dieser Aromaten weiß ich, wie es schmeckt und wo ich es eingekauft habe.

Trennen ohne harte Trennkost
Ich empfinde die Trennkost-Apostel als genauso anstrengend wie die meisten Diät-Prediger. Ich bin kein Trennköstler, trotzdem trenne ich. Warum? Ganz einfach, weil es heute Allgemeinwissen ist, das der Körper Kohlenhydrate völlig anders verstoffwechselt als Fett. Und beide Methoden des Stoffwechsels würden sich gegenseitig behindern, weil sie sich widersprechende Verdauungs-Sekrete ausschütten. Das Ergebnis von nicht getrennten Speisen (Gänsebraten und Semmelknödel zum Beispiel, oder Rinderschmorbraten mit Kartoffeln) wäre eine schlechte Verdauung und ein immenses Völlegefühl. Das kann man heute wissen. Seit wir Fleisch und Gemüse allein essen, haben wir nie mehr das Gefühl „Hauptsach´ der Ranzen spannt“ gehabt. Wir fühlen und auch nach guten Portionen wohl und satt. Und wir essen für unser Leben gerne Kartoffeln oder Pasta, aber eben nicht als diese typische Sättigungsbeilage zu Fleisch. Das Ansinnen kann es nicht sein, auf so leckere Dinge wie Gänsebraten mit Rotkraut und Knödeln ganz zu verzichten. Wenn Du aber weißt, was Du tust, dann kannst Du es einmal in der Zeit genießen und als „great mistake“ (großartiger Fehler) einordnen und danach wieder ein bisschen kürzertreten. Weihnachten ohne „Gefüllte Putenbrust mit roter Zwiebelmarmelade und Servietten-Semmelknödel in Sahnesauce“ ist für mich schlicht nicht denkbar. Ich zelebriere das immer! Trotzdem bin ich schlank. Ebenso ist ein Besuch auf der Wies´n oder beim Cannstatter Volksfest ohne Schweinshaxe und einer halben Bier vermutlich nur die halbe Freude. Mach´s, aber stelle danach Deinen Körper wieder auf gesund zurück.

In der richtigen Reihenfolge essen
Es ist in großen Speisefolgen üblich, am Ende des Menüs Früchte zu reichen; und es ist ebenso falsch. Fett und Kohlenhydrate bleiben vier bis sechs Stunden im Magen, werden dort vorverdaut und dann in den Darm zum weiteren Verdauen geleitet. Obst bleibt nur ca. zwei Stunden im Magen, bevor es in den Darm entlassen wird. Wenn der Ausgang zum Darm nun aber mit anderen leckeren Dingen verstopft ist, die noch stundenlang dort bleiben, kann das Obst nicht raus. Was tut es? Es bleibt oben liegen und vergärt und fault. Das ist genau der Grund, warum es so vielen Menschen nach dem Genuss von Obst nicht gut geht. Die Gär- und Faulgase wollen raus, und das tun sie dann durch Aufstoßen. Iss das Obst als Vorspeise (auch wenn es unüblich ist), und alles ist gut. Genau das Gleiche gilt übrigens auch für die Reihenfolge von Fleisch und Kohlenhydraten (wenn Du schon nicht trennst). Ist Dir schon mal aufgefallen, dass in guten Restaurants der Teller immer so serviert wird, dass das Fleisch vorne liegt und die Kohlenhydrate hinten? Der wahre Grund ist, dass es für die Verdauung besser ist, zuerst Eiweiß zu sich zu nehmen, und erst dann Kohlenhydrate.

Langsam essen
Ich habe mir angewöhnt, nach jedem Bissen das Besteck wegzulegen und es erst wieder zur Hand zu nehmen, wenn der Mund leer ist. Das verhindert einmal das gedankenlose Nachstopfen, verlängert aber auch die Essenszeit. Wenn Du einmal gehört hast, dass nach circa zwanzig Minuten das erste Sättigungsgefühl eintritt, ist es ein guter Trick, so langsam zu essen, dass in dieser Zeit nicht eine komplette Haxe und zwanzig Knödel in Dir verschwunden sind. Iss so langsam und achte auf Dein Sättigungsgefühl, dass Du Dich nie mehr überfressen kannst. Auch das Wort unserer Altvorderen „Nachtisch gibt es erst, wenn der Teller leer gesessen ist“, war noch nie wahr. Wenn ich satt bin, bin ich satt. Eis geht trotzdem noch!

Zucker und weißes Mehl reduzieren
Raffinierter Zucker und weißes Mehr sind denaturierte Lebensmittel, die die Verdauung belasten. Es heißt nicht, dass Du ganz darauf verzichten musst. Aber Du solltest wissen, dass brauner Rohzucker und dunkles grobes Mehl einfach gesünder sind. Auch ich verwende in meiner Küche weißes Mehl, aber eben seltener als früher. Brot backe ich nur noch aus dunklem Dinkelvollkornmehl. Pasta würde ich nie aus dunklem Mehl zubereiten, weil´s einfach mit weißem Mehl einfacher geht und schöner aussieht. Also esse ich selbst gemachte Pasta seltener (und fertige fast gar nicht).

Alkohol reduzieren
Ein guter Tropfen Wein, ein schönes Bierchen – nichts dagegen einzuwenden. Ebenso nicht die Verwendung von wenig Alkohol zur Aromatisierung von Speisen. Wie oben schon besprochen, gibt es aber einen Unterschied zwischen Genießen und Saufen. Hier geht es um Genießen.

Sammeln von Beeren, Kräutern und Pilzen
Unsere Wälder und Wiesen sind voll guter und kostenloser Lebensmittel. Darüber reden wir gleich noch im Kapitel „[Fast] kostenlos ernähren“. Tragisch ist, dass immer weniger Menschen die reichen Angebote der Natur kennen und sich einreden, keine Zeit zu haben, zum Lernen und zum Sammeln. Ich hole regelmäßig Früchte für meine Desserts und Marmeladen und Pilze als Beilage. Auch Du kannst leicht erkennen, dass das Hinausgehen in Wiesen und Wälder erstens eine Erholung für den Geist ist und zweitens Bewegung. Beides ist im Sinne einer gesunden Ernährung und im Sinne dieses Programms.

Die Mengen dem Kalorienbedarf anpassen
Es ist immer wieder faszinierend und grauenerregend zu sehen, wie viel auf einen Teller passt, wenn Menschen an einen „all you can eat“-Buffet teilnehmen. Da wird auch nicht mehr angerichtet, sondern nur noch übereinander gestapelt. Hauptsach´ man kriegt was für sein Geld. Als ob sie vom Hungertod bedroht wären! Und das ist nicht nur beim Sonntagsbrunch in Deinem Bistro so, sondern auch auf teuren Kreuzfahrschiffen. Ich muss immer wegsehen, während ich mir meine Teller schön dekoriere (das Schnaufen der Nachdrängenden im Genick); und ich geh dann halt fünfmal los. Das alles muss nicht sein. Du kannst Dir leicht überlegen, was Du für Deine Gesundheit und den Genuss haben willst. Und Du kannst diese üble „all you can eat“-Philosophie meiden.

In Gesellschaft essen
Mit anderen essen macht Spaß. Und es führt, zumindest in der westlichen Tradition, zu Kommunikation bei Tisch. Und Kommunikation und Runterschlingen geht gleichzeitig nicht („Mit vollem Mund spricht man nicht“). Nimm Dein Essen also so oft es geht mit angenehmen Menschen ein und nehmt euch ausreichend Zeit es und euch zu genießen. Bei manchen Mönchsorden ist es auch heute noch äußerst verpönt, bei Tisch zu reden. Wahrscheinlich sind deshalb die meisten der Mönche dick. Oder hast Du auf einem Bierdeckel einer Klosterbrauerei schon mal einen dürren Mönch gesehen?

Zeit, um Speisen attraktiv anzurichten
Wenn Du Dir die Zeit nimmst, Deine selbst gekochten Speisen hübsch auf dem Teller zu arrangieren, freut das einmal die Leut´, die mit Dir am Tisch sitzen, verleitet zum langsameren Genießen und entrückt die Aufnahme von Lebensmitteln (Essen) seinem traurigen Dasein als pure Kalorienzufuhr. Essen fängt dann wieder an Spaß zu machen, und Spaß will man so lange es geht auskosten. Schau Dir unsere Rezepte an, Du wirst kein einziges finden, das nicht auch schön aussieht. Und die sind alle nicht in Fotostudio entstanden, sondern immer zwischen Anrichten und Aufessen.

Spaß am Genuss
Habe wieder Spaß daran, zu essen und zu genießen. Vermeide Streit und Missstimmung bei Tisch. Und vermeide es, mit Idioten essen zu gehen (vor allem bei Geschäftsessen). Und wenn Dir jemand aus Deiner Familie nicht passt, dann triff Dich mit ihm vor Gericht oder auf dem Duellplatz aber nicht am Esstisch. Freue Dich an dem, was Du auf dem Teller siehst und dehne den Genuss so lange es geht aus (Tricks oben).

Verzicht auf angeblich schlank machende Medikamente und Nah-rungsergänzung allein
Wenn Du abnehmen willst, dann wähle dieses komplette genussvolle Programm und höre auf zu glauben, dass Du diese Lebensfreude durch Chemie ersetzen kannst. Das ist nur das Interesse der Pharma-Konzerne und nicht denkender Ärzte. Nahrungsergänzung sollte immer nur begleitend und unterstützend eingesetzt werden, nie zum alleinigen Zweck des schnellen Abnehmens. Die Nahrungsergänzungs-Komponenten im Clean9-Programm sind nur ein kleiner Teil des gesamten Konzeptes und verhindern Heißhunger-Attacken und sorgen für die Regulierung des Blutzuckerspiegels. Abnehmen wird nur durch Anwenden der ganzen Idee funktionieren.

Allerdings ist auch klar, dass es Menschen gibt, die so stark übergewichtig sind oder ein gesundheitliches Problem haben, dass sie ein Crash-Programm brauchen. Diese Menschen sollten ihr Abnehm-Programm immer mit ärztlicher Begleitung durchführen. Einen Arzt, der nur Medikamente verschreibt und damit dokumentiert, dass er wenig vom Menschen und seiner Psyche versteht, würde ich allerdings meiden.

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