52. Schwimmen.

Wenn Du das Glück hast, in der Nähe eines natürlichen Badesees zu leben, nutze ihn so oft es geht. Wenn Du das Glück nicht hast, ziehe um. Schwimmbäder sind nur ein schlechter Ersatz. Erstens musst Du dann die Wasserqualität akzeptieren, die Dir der örtliche Wasserversorger liefert, zweitens ist Kindergeschrei (berechtigt im Schwimmbad) nicht sehr meditativ, und drittens musst Du schon sehr diszipliniert sein, um die ausreichende Anzahl an Längen zu schwimmen. Mir ist das zu langweilig. Freibäder machen im Herbst zu und in ländlichen Gebieten gibt es auch selten Hallenbäder. Ok, im Winter im Badesee zu schwimmen, ist auch nicht jedermanns Sache. Was solltest Du beim Schwimmen beachten?

Wasserqualität und Wassertemperatur
Erkundige Dich vorher, ob das Wasser zum Schwimmen geeignet ist. Gemeinden sind verpflichtet, regelmäßig die Wasserqualität freigegebener Gewässer zu überprüfen und zu dokumentieren. Solltest Du keine Information am See finden, rufe die Gemeindeverwaltung an. Die richtige Wassertemperatur ist ein höchst subjektives Ding. Während sich viele Männer in jedes Wasser stürzen (ich zum Beispiel) ist für Frauen ein Wasser oft erst dann warm, wenn es dampft 🙂 (meine Frau zum Beispiel). Und es gibt ja auch genügend „Verrückte“, die im Winter im Eiswasser schwimmen gehen. Schön, wer so abgehärtet ist. Das wichtigste ist, auch wenn es nicht sehr maskulin wirkt, sich gerade an heißen Tagen rundum abzukühlen, bevor man ins Wasser springt. Wenn Du dem Herzschlag erlegen bist, wirkt das auch nicht sehr männlich. Und wenn Du dann rein springst oder Dich reinwirfst, dann tue das auch nur an Stellen die Du kennst. Dein Kopf auf einen unter Wasser liegenden Felsen macht sich auch nicht so gut.

Länge der Strecke
Nimm Dir eine Strecke vor, die Du glaubst zu schaffen, peile aber ein festes Ziel an. Wenn der See entsprechend strukturiert ist, schwimme einmal durch und zurück. Oder peile eine Boje an. Wenn Du einfach nur nach Lust und Laune schwimmst, wirst Du immer früher aufhören (was auch nicht so schlimm ist). Du solltest allerdings schon den Unterschied zwischen Schwimmen und Plantschen kennen. Schwimmen im Sinne dieses Programms bedeutet, kraftvolle und regelmäßige Schwimmzüge auszuführen und dabei die Beine synchron zubewegen. Eventuell auch häufig mit dem Gesicht im Wasser ausatmen. Schwimmen führt zu deutlicher Anstrengung und zur gewollten Beanspruchung der Muskeln. Plantschen bedeutet jemanden anderen nass zu spritzen und sich dabei zu freuen (auch zu passender Zeit angemessen, aber eben nicht als Sport). Wenn Du eine wasserfeste Uhr hast, dann kannst Du auch eine bestimmte Zeit einplanen (zum Beispiel 10 Minuten einfach) oder Du kannst Dir eine bestimmte Anzahl an Schwimmstößen als Ziel setzen (zum Beispiel 200 hin, 200 zurück). Beobachte Deine Körper und verlange ihm ein bisschen Leistung ab.

Unterschiedliche Schwimmstile
Es ist für die Muskeln entspannender, wenn Du beim Schwimmen den Schwimmstil öfter änderst. Zum Beispiel Brust, Rücken, Brust, Rücken. Das ist vor allem dann wichtig und hilfreich, wenn Du nicht sehr gut trainiert bist. Das Schwimmen auf dem Rücken ist dann so etwas wie eine Erholungspause zum Entspannen der Muskeln. Wähle einfach die Schwimmstile, die Du leicht kannst und die Dir Spaß machen.

Aufsichtsperson
Wenn Du ungeübt bist oder wenn es ehr heiß ist, kann es ratsam sein, jemanden dabei zu haben, der entweder mit schwimmt oder Dich vom Ufer aus beobachtet. Badeseen haben auch oft eine DLRG-Station, bei denen Du Bescheid sagen kannst. Wenn Du im Wasser in Schwierigkeiten kommst, ist es meistens zu spät, jemanden auf Dich aufmerksam zu machen.

Die richtige Badekleidung
Trage beim Schwimmen am besten eine eng anliegende Badekleidung, die sich beim Schwimmen nicht aufbläht (oder gar nichts, wenn es die Umgebung erlaubt). Wenn Du unbedingt schwimmen willst, auch wenn das Wasser schon winterlich kalt ist, benutze einen Neopren-Anzug, der den Körper vor Unterkühlung schützt. Du solltest es auf jeden Fall vermeiden, nach dem Schwimmen lange in nassen Klamotten rumzuliegen. Ob Du eine Schwimmbrille tragen möchtest, hängt in erster Linie vom Grad der Sportlichkeit ab, mit dem Du Schwimmen angehst. Wenn Du nur mit Schwimmring schwimmen kannst, dann fahre lieber Fahrrad.

Bei allem Sport, den Spaß nicht vergessen
Vergiss nicht, dass dieses Programm Spaß machen soll. Nur wenn Du dafür sorgst, dass Dir der Spaß beim Schwimmen nicht abhandenkommt, wirst Du es oft genug tun.

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